Zeit als sprachlicher Ausdruck
Die objektive Zeit ist sprachliches Mittel, das es erlaubt, natürliche und soziale Umwelt sinnvoll zu strukturieren und so Handlungsorientierung zu ermöglichen. Die Subjektive Zeit ist sprachliches Mittel, das es erlaubt, die innere Befindlichkeit im Verhältnis zu den äußeren Umständen zum Ausdruck zu bringen und so Handlungsmotivierung zu begründen. Zeit hat keinen „Ort“, weil ihr kein bewusstseinstranszendenter, sinnlich erfahrbarer Gegenstand entspricht. Sie ist ein rein sprachliches Konzept, das durch Transformation in räumliche Metaphern zur Anschauung gebracht wird. Was Zeit ist, kann nicht durch Demonstration angezeigt werden, sondern nur, indem darüber geredet wird.

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